Mäuse fängt man mit Speck. Und Führungskräfte?

Immer wieder tauchen folgende Anfragen aus dem weiten Ozean der Unsinnigkeiten auf:

“Ich möchte gerne, dass Sie mit meinen (direkten) Mitarbeitern einen Workshop zum Thema Konflikt/Streit durchführen, aber ich selbst möchte nicht dabei sein.”

Nach dem Grund für diese Entscheidung gefragt, sind die Antworten:

  • Vorhandenes Wissen reicht aus.
  • Die Mitarbeiter haben das Problem, nicht die Führungskraft.
  • Keine Zeit.

Liebe Führungskräfte, womit fange ich euch ein, wickel euch um den kleinen Finger, damit ihr versteht:
Sofern ihr Teil des Teams seid, sind alle Ausreden fehl am Platz. Ich mag sie nicht mehr hören, eure Vorwände, eure Ausreden, alle in der Hoffnung, mit mir auf eine weichgespülte Mediatorin zu treffen, die euren Weg mitgeht.
Wie könnt ihr von euren Mitarbeitern verlangen, dass sie sich der Situation stellen, dass sie Klartext reden, Konflikte klären und ein, so sagt ihr meistens, Stück die Hosen runter lassen, wenn ihr selbst eben diese voll habt?
Was seid ihr für Menschen, die von anderen etwas erwarten, was sie selbst nicht erfüllen wollen?
Was kann ich tun, damit ihr versteht, dass sich die Katze in den Schwanz beißt, denn: Euer Team ist nicht nur so gut, wie ihr es fordert und fördert, sondern eben diese Regel auch bei euch anwendet.

Also, hört endlich auf, mir meine Zeit mit diesen Ausreden zu rauben!

Alle anderen lassen bitte die Hosen an und krempeln die Ärmel hoch,
denn für klare Worte und Taten stehe ich gerne zur Verfügung und zur Seite.

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